Grüner Tee

Mai 22, 2010

Als Ende der 70/80 er Jahren , die damals so genannten Ökofuzzis sich so langsam reformierten, war Grüntee eine Modeerscheinung. Es herrschte das weit verbreitete Urteil, dass sich die sogenannten Langhaarigen versammelten und die Welt verbessern wollten. Dadurch entstand auch das berühmte: Das diskutieren wir im Kreise“ Und diese Entwicklung war damals im „ach so braven Deutschland“ überhaupt nicht gerne gesehen. Manche bezeichneten sie sogar als Revolutionäre und Schmarotzer. Dabei hatten nur einige Ideen, die sie in die Tat umsetzen wollten und dabei ihren Tee genossen.

Eben grünen Tee, nichts weiter. Aber wie heißt ein altes Sprichwort so schön, „ was der Bauer nicht kennt, isst er nicht. Es geht zwar hier um Tee, aber es lässt sich genauso gut anwenden. Dabei waren die Menschen, selbst Jugendliche, die mit ihren Freunden im Zimmer saßen und Tee tranken, immer mit einem Makel behaftet. Aber nur darum, weil zu dieser Zeit, keiner so richtig über Tee Bescheid wusste. Das einzigsten Sorten die geläufig waren, Kräutertee und vor allem Schwarztee. Zum Glück hat sich das geändert, wobei man selbst heute manchmal noch ins Zweifeln kommen kann, wenn man manchmal gewisse Fragen über Tee hört, ob manch einer überhaupt mal etwas mitgekriegt hat. Denn immer war die Meinung vorherrschend, das Kräutertee allein heilende Wirkungen besitzt. Ist ja auch unbestritten immer noch so. Doch inzwischen haben wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig ergeben, was in grünem Tee alles an wertvollen Wirkstoffen steckt. Stellenweise läuft er sogar dem Kräutertee den Rang ab, alleine wertvoll zu sein.

Das Problem ist jedoch, dass die meisten Menschen grüner Tee so überhaupt nicht mögen. Fragt man sie warum, kommt die obligatorische Antwort, weil er bitter schmecken würde. Das tut Baldriantee auch. Forscht man weiter und fragt nach der Zubereitung, findet man den Hasen begraben. Doch so langsam ist kein Hase mehr, sondern noch größer wie ein Nilpferd. Denn jedes mal kommt die Antwort, ja ich übergieße ihn mit kochend heißem Wasser. Ohm….. Der Spinat ist fertig, Popeye bittet zu Tisch. Ob in Funk, Fernsehen oder in diversen Zeitschriften immer zu lesen ist, nicht mit kochend heißem Wasser übergießen. Aber manchmal ist der Mensch einfach unbelehrbar. Dabei ist grüner Tee ein wahrer Gesundbrunnen. Denn selbst bei Krebsleiden und anderen ernsthaften Erkrankungen ist inzwischen bewiesen, dass er Linderung bringt und ein wahrer Helfer ist. Aber bekanntlich dauern Wunder ja etwas länger.

Advertisements

Japans erlesener Grüntee

September 25, 2009

Neben den beliebten bekannten Grünteesorten bietet Japan auch wahre erlesene Schätze, die dem Kenner kein unbeschriebenes Blatt sind – im Gegenteil.

Japan Gyokuro

Japan Gyokuro

So auch der hochwertige Gyokuro oder edler Tautropfen genannt. Sein zuhause ist in den Hängen des Fudschijama und wird nur für besondere Anlässe bei den Japanern serviert. Das Besondere an diesem Tee ist, dass ungefähr 14 Tage vor der Ernte die Teesträucher mit Matten abgedeckt werden. Dadurch wird die Chlorophyllproduktion der Sträucher angeregt und der Tanningehalt reduziert. Die Blätter erhalten dadurch eine wunderschöne dunkelgrüne Farbe. Sein Flavour zeigt sich mit einer milden und süßlich anmutenden Note, was ihn für den Teekenner so einzigartig werden lässt.

Selbst den Chinesen hat es dieser erlesene Tee angetan. Doch wie es so oft bei solch auserlesenen Tees ist, sind diese auf dem Weltmarkt nur begrenzt lieferbar.

Was sicherlich manche bedauern, jedoch so bleibt ein bisschen von dem Mythos Tee erhalten, was ihn immer wieder in einem einzigartigen Licht erscheinen lässt. Vielleicht ist das auch gut so, denn es wäre traurig, wenn so eine einzigartige Tee Rarität zu einem Massenprodukt werden würde. Denn Tee ist eine Offenbarung der Natur, die einem nur in kleinen Raten geschenkt wird und somit unseren ganzen Respekt verdient hat.


Verarbeitung von Grünem Tee

August 19, 2009

Grüner Tee wird im Gegensatz zu dem Oolongtee nicht fermentiert. Wobei unter dem Begriff der Fermentation beziehungsweise der Prozess der Gärung des Pflanzenzellsaftes versteht, das Aufbrechen der Blätter.

Pai mu Tan

Pai mu Tan

Es gibt jedoch zwei verschiedene Verfahren, einmal das sogenannte Steaming, sprich also mit Wasserdampf was vor allem in Japan angewendet wird und das andere ist das sogenannte Rösten, was auch bekannt ist unter Panfired Tea, welches in China zum Tragen kommt. Beim Panfired-Verfahren werden die frisch gepflückten Teeblätter ca. 2 Std. auf Bambussieben und danach mit Wok ähnlichen Pfannen, die mit Holz befeuert werden kurz geröstet. Durch diese kurzzeitige Rösten wird die Fermentation gestoppt. Anschließend nach diesem Welkprozess erhält das Teeblatt seine eigentliche Form. Entweder weitergetrocknet wie beim Pai mu Tan oder gerollt wie z. B. beim Ping Sui Zhucha. Oder nochmals geröstet wie beim Lung Ching.

Meistens werden jedoch die Blätter in eine große rotierende Trommel eingefüllt, die mittels eines Heißluftstroms von ca. 90°C gebracht wird und dadurch getrocknet und so das meiste an Gewicht verlieren. Der Welkprozess ist entscheidend für das spätere Aroma und Geschmacksverhältniss für den Tee.

Je nach Überlieferung der Teesorte wird das Rösten und Welken wiederholt bis die Teeblätter getrocknet sind. Die Sortierung des Tees wird entweder mit Rüttelsieben oder bei Spitzentees, die aus China kommen sogar mit der Hand sortiert.

Hier geht zum Grüntee Shop =>


Tee ist heiß begehrt und doch verkannt

September 20, 2008

Heiß geliebt und doch irgendwo verkannt. Wenn es um das Tee trinken geht, spaltet sich die Menschheit in verschiedene Lager. Die einen können nicht genug davon trinken und probieren sich querbeet durch alle Sorten, während die anderen Tee meiden als wäre er Gift.

Es gibt jedoch auch die ganz bestimmten Sortenanhänger, die entweder nur Grünen Tee, Schwarzen Tee oder Früchtetee und so weiter schwören. Fremdgehen ist nicht. Die Giftgegner sind entweder die Anhänger des Zuckerwassers oder sie effektiv nicht, was ihnen hier entgeht. Es geht nicht nur darum, das Tee in jeder erdenklichen Form gesund ist, sondern die Geschmacksvielfalt lässt ihn so interessant werden. Denn kein anderes Getränk kann sich in dieser Hinsicht mit ihm messen. Während das „Zuckerwasser“ meistens nur eben aus Wasser, Zucker, Farb-, sowie Geschmackstoffe bestehen und zu dem unnötig viele Kalorien haben.

Tee ist nicht nur eine Bereicherung im täglichen Getränkekonsum, sondern viel mehr. Er streichelt die Seele, belebt den Geist und erfrischt den Körper. Doch er kann noch mehr und zwar heilen. Grüner Tee, als sowohl auch Kräutertee sind nicht nur wohlschmeckend, sie besitzen auch jener welcher Stoffe, die manchmal so wichtig sind, um den Körper auch zur Selbstheilung anzuregen. Den Rest des Beitrags lesen »


Weisser Tee und sein Anbau

September 18, 2008

Für weißen Tee werden nur ganz spezielle Teepflanzen genommen, die auch den hohen Qualitätsanfoderungen entsprechen. Das Klima und die Temperaturen müssen zum Zeitpunkt natürlich auch optimal zusammenpassen.

Die frisch gepflückten Blätter, selbstverständlich nur die mit dem berühmten Flaum, werden nach der Pflückung zum Trocknen in der Sonne ausgelegt, für ungefähr 24 Stunden. Was natürlich unter ständiger Bewegung stattfindet, da die Trocknung ja ständig und vor allem gleichmäßig sein muss. Nach diesem Vorgang werden die Blätter, sowie die Blüten vorsichtig von Hand gerollt. Danach wiederum erfolgt in Schichten eine kurze Fermentierung des von je nach Sorte ca. 30 min. oder auch kürzer sein kann. Anschließend werden in einer Trommel, die kurz fermentierten Knospen unter Zufuhr von Wärme in Bewegung gebracht und vollends getrocknet. Diese Endtrocknung bewirkt, dass die Enzyme gestoppt werden und somit die natürliche Oxidation beendet wird.

Den Rest des Beitrags lesen »


Grüner Tee und die Geister streiten sich

September 9, 2008
Weisser Tee Bambus

Weisser Tee Bambus

Es gibt Menschen die bevorzugen ausschließlich den aromatisierten Grüntee. Andere schwören wieder auf den natürlichen puren Zustand. Es gibt beim Grüntee so einige kleine Geheimnisse, die ihn so liebenswert machen.

Das beste Beispiel ist Weisser Tee mit Bambus. Alleine schon der Duft ist Verführung pur von der feinsten Art oder mit Zitronengras. Alles Naturprodukte aus Mutters Naturküche. Und hier streiten sich die Geister, ist nun aromatisiert oder nicht? Das kann man verschieden sehen.
Den Rest des Beitrags lesen »