Kräutertee – Kräutersinfonie

Oktober 29, 2009

Nicht unbedingt jeder Kräutertee, hat seine Daseinsberechtigung, denn die Zusammensetzung ist das Entscheidende. Kräutersinfonie ist eine wohl überlegte Kreation von ausgesuchten Kräutern. Denn jedes Kraut in diesem Tee hat eine ganz bestimmte, meistens sogar mehrere Heilfunktionen. Doch zusammen ergeben sie eine Einheit, die durchaus sinnvoll ist und gegen mancherlei Beschwerden wirksam hilft.

Kräutertee Kräuter Sinfonie

Kräutertee Kräuter Sinfonie

Die Melisse ist nur eines von den verschiedenen Kräutern. Ihre Wirkungsweise ist sehr vielfältig, nicht nur in Salben, Tinkturen oder als der bekannte Melissengeist, sondern auch als Kraut im Verbund im Tee. Bei Krämpfen, Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Frauenleiden, wie Gebärmutterleiden oder sogenannten Mutterkrämpfen, ebenso jedoch auch bei Nervosität, Herzklopfen, Erbrechen usw. Auch bei sogenannter Schlaflosigkeit kommt sie zum Einsatz.

Ein weiteres Heilkraut ist die bekannte Kamille, die ebenfalls bei vielerlei Beschwerden eingesetzt wird. Sie ist eines der bekanntesten Heilkräuter. Denn sie kann bei Verdauungsbeschwerden, Entzündungen,  Schmerzen, Gelbsucht, Leberleiden, Rheumatismus, Blähungen und noch viel mehr eingesetzt werden.

Johanniskraut ist auch kein unbekanntes Heilkraut, wird es doch gerne bei nervösen Beschwerden verwendet und findet deshalb oft seinen Platz in Beruhigungstees. Doch Johanniskraut ist unter vielen Namen bekannt, was bei anderen Kräutern auch keine Seltenheit ist. So wird es Allerleikraut, Engelkraut, Marienkraut, Sternblume, Wohlgemuth  oder Wohlverleih genannt. Wobei es noch einige Bezeichnungen mehr gibt. Denn der Sternblume werden allerlei Wirkungen nachgesagt, wie z. B. bei Gliederschmerzen, Quetschungen, Lähmungen, Bewusstlosigkeit oder das bekannte Gribbeln nachgesagt. Dem Heidekraut wird vor allem bei Gallen-Leberleiden, sowie Gicht, Rheumatismus eine hilfreiche Wirkung zugesprochen. Den meisten Menschen ist Lavendel als duftendes Kraut, mit beruhigender Wirkung bekannt, doch es steckt noch ein bisschen mehr dahinter. Auch er ist ein hervorragendes Mittel gegen Verstauchungen, Rheumatismus, Gicht, Lähmungen, Zerrungen oder Verrenkungen.
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Kräuter bzw. Heilpflanzen

Juni 19, 2009

Kräuter oder aber auch Heilpflanzen haben in der heutigen Medizin wieder einen hohen Stellenwert. Eine Zeitlang wurden diese recht stiefmütterlich behandelt. Doch inzwischen sind sie gefragter denn je. Die Einnahme von Heilkräutern, regt nämlich den menschlichen Körper an, seine eigenen Abwehrkräfte zu mobilisieren. Doch wenn man eine Therapie mit Kräutern machen möchte, sollte man bedenken nicht jede Krankheit  und auch nicht jeder Mensch spricht darauf an, da jeder  Mensch anders konzipiert ist. Die Geschichte der Heilkräuter ist jedoch so alt, wie die Menschheit selber. Jedes Volk hat seine eigene Geschichte dazu.

 Während die einen sie als erstes nur aßen, stellten andere Pasten daraus her, um sie als Wundauflage zu nutzen. Doch schon bald merkte man, dass sie auch noch eine andere Wirkung haben, als nur zu sättigen. Ganz früher gaben die Großmütter  oder Mütter ihre Rezepte sowohl für das Kochen, als auch für die Pflege an ihre Kinder weiter. Doch im Zeitalter der Technisierung ging dieses Wissen und Weitervererben weitest gehend unter.  Durch ihre breite Wirkungsfläche lassen sich Kräuter vielfältig einsetzen und eröffnen so die Möglichkeit einer größeren Behandlungsbreite. Außerdem ist eine Behandlung mit Kräutern schonend und sanft, was dem Körper zu gute kommt. Denn ist er je nach Krankheitsbild schon geschwächt, verzichtet der Patient gerne auf eine weitere Schwächung.

Doch mit der Selbstmedikation ist es so eine Sache. Man sollte sich schon etwas auskennen damit. Im Notfall immer mit dem Arzt absprechen oder sich mit einer Fachperson absprechen. Denn gewisse Krankheiten wie Gicht, Rheuma usw. sprechen auch eine Behandlung mit Kräutern sehr gut an, jedoch sollten diese schwereren Erkrankungen nicht unbedingt selbst behandelt werden. Gegen leichtere Beschwerden spricht ja nichts dagegen, im Gegenteil man muss ja auch nicht wegen jedem Zipperlein zum Arzt gehen. Deshalb sollte man immer genau abwägen, was man tut. Grundsätzlich sollte man nach drei Tagen, wenn keine Besserung eingetreten ist oder sich der Zustand verschlimmert hat zum Arzt gehen.


Spitzwegerich – wer ihn kennt, ist begeistert.

März 6, 2009

Das Lungenblatt gibt auf der ganzen Welt und wächst bevorzugt auf Wiesen. Jedoch nicht nur als Lungenblatt, sondern auch als Roßrippen, Schafzunge hat der Spitzwegerich, von dem hier die Rede ist, seinen Siegeszug eingehalten.

Denn nicht umsonst gibt es als Tee pur oder in Hustensäften. Oft wird gerne auch in Kräuterteemischungen verwendet, mit anderen Kräutern, die sich ergänzen. Seine Wirkungsweise wurde schon oft bewiesen. Er lässt sich innerlich wie äußerlich anwenden. Dem Plantago lanceolata werden einige Heilwirkungen zugeschrieben. Innerlich angewendet soll er bei Verdauungsbeschwerden, Blutungen und Katarrhen helfen.

Meistens findet er jedoch seine Verwendung bei Erkältungsbeschwerden. Durch seinen wohlschmeckenden Geschmack, wird er sogar von Kindern gerne genommen. Denn selbst Pfarrer Kneipp, der als Wasserdoktor berühmt wurde, war von seiner Wirkung angetan. Als Umschlag soll er bei Kopfschmerzen und Ohrenschmerzen sehr hilfreich sein. Da er auf sanfte Weise und dennoch wirkungsvoll den jeweiligen Beschwerden entgegentritt, wird er selbst für die kleinsten Patienten gerne genommen. Wobei genau genommen die Anwendungsgebiete sehr vielfältig sind. Denn nicht nur bei den bereits obengenannten Vorkommnissen ist er hilfreich, sondern bei vielen mehr.

Auch bei Appetitlosigkeit, Magen- Darmschleimhautentzündung, Verstopfung , Durchfall, Fettsucht, Blasenschwäche, Hautabschürfungen, Ekzemen und noch bei vielem mehr ist der Spitzwegerich ein wahrer Helfer. Die Kraft der Kräuter ist ein unschätzbarer Wert der Natur, denn man durchaus respektieren sollte und eben auch zu schätzen wissen sollte.


Kräuter in der Küche

August 28, 2008

Majoran gerebelt

Estragon gerebelt

Jeden Tag wird in unzähligen Haushalten gekocht und meistens werden Gewürze oder Kräuter in getrockneter Form verwendet, da es einfach schneller geht, weil effektiv die Zeit fehlt. Ist ja auch okay.
Doch was man so an getrockneten Kräutern zu kaufen kriegt, da ringeln sich eine doch manchmal wirklich die Fußnägel hoch. Zu mal diese wirklich im wahrsten Sinne des Wortes getrocknet sind. Nämlich so trocken, das sie weder noch groß Geschmack haben, geschweige denn einen Duft besitzen.

 

Dabei sind Kräuter schon seit alters Zeiten auch Heilkräuter.
Vergleicht man einmal getrocknete Kräuter, die man in einem Geschäft gekauft, wo alles noch nach Omas Art geht, also richtig abgewogen von Hand wie früher und die selben Kräuter vom Supermarkt, kann man einen himmelweiten Unterschied feststellen, denn diese duften und sind locker flockig, obwohl sie getrocknet wurden. Was sich auch ganz schnell im Verbrauch und vor allem im Geschmack feststellen lässt.