Curry – Chaos

November 3, 2009

Same Procedure every Year. Jedes Jahr dasselbe. Pünktlich kurz vor Weihnachten gibt es einen Gewürzskandal. Dieses Mal ist es nicht der Zimt, sondern Curry, Paprikapulver und getrocknete Kräuter.

Es ist ja schön, dass es immer noch Aktivisten gibt, die den Panschereien mit den Lebensmitteln nachgehen. Auch wenn diesmal ganz deutlich die Marken, sowie die Händler benannt wurden, bleibt doch der bittere Beigeschmack, denn die kleinen Fachgeschäfte haben am meisten darunter zu leiden. Weil trotz Angabe, alles über einen Kamm geschert wird.

Indischer Curry

Indischer Curry

Denn die erste Frage lautet bei Betreten des Geschäftes, – „Sind Ihre Gewürze auch belastet?“ Dabei haben die kleinen Händler ganz andere Lieferanten als die großen Handelsketten. Obwohl in den Medien, wie auch in den Zeitungen, die Betroffenen genannt wurden, ist es offensichtlich, dass es natürlich mal wieder alle waren. Wenn man die Berichte doch gelesen hat, warum werden dann die kleinen Händler mit einbezogen.

Durch solche Aufdeckungen, die ja gerecht fertigt sein mögen, sind aber die kleinen Geschäfte die Leidtragenden, weil es ja von Kundenseite her gleich wieder heißt, hier braucht man gar nicht mehr einkaufen zu gehen. Super, so bekommt man auch die Wirtschaft klein. Denn gerade die Kleinen sind auf das Weihnachtsgeschäft angewiesen um Überleben zu können.

Zumal diese meistens, sofern sie Gewürze haben – auf ganz spezielle Currymischungen spezialisiert sind und nicht auf den Einheitsbrei, den es in jedem Supermarkt oder Discounter gibt. Das diese Gewürze sowieso von minderer Qualität sind ist nichts Neues. Doch es ist ja der billige Preis, der beim Verbraucher zählt. Die Qualität ist ja egal. Und wieder kommt das Preis- Leistungsverhältnis ins Spiel. Weil hier wieder das superschlaue Gerücht zum Tragen kommt, dass Fachgeschäfte ja zu teuer wären. Wobei man sich fragt, was an 50 g Curry für 1,50€ zu teuer ist? Und wieder kommt auch der Aufschrei nach der Ampelkennzeichnung für Lebensmittel aufs Tapet. Spielt doch alles keine Rolle, solange munter weiter gekauft wird, weil ja alles im Discounter so billig ist. Dann dürften solche Überraschungen, wie diese neue Untersuchung doch eigentlich gar keinen mehr stören.
Die Hauptsache billig.

 Wo ist denn das so angebliche Bioverhalten und Denken der Kunden. Schließlich ist es doch so, dass der kleine Händler um die Ecke Tag für Tag in seinem Laden steht und mit Herzblut dabei ist und versucht die Wünsche seiner Kunden zu erfüllen. Aber anscheinend ist das alles egal und nicht wichtig, die Hauptsache weiter billig gekauft.

Also warum dann der Schrei nach mehr Kontrolle?


Wer kennt es nicht, Kurkuma.

Oktober 11, 2008

Mit seiner leuchtenden gelben, manchmal schon fast orangenen Farbe, ist er nicht nur ein hervorragendes Färbemittel, sondern er besitzt auch jede Menge Qualitäten, die man nicht unterschätzen sollte. Selbst Marco Polo war davon fasziniert und angetan.

Curry beste Qualität

Curry beste Qualität

Mit seiner knolligen Wurzeln sieht er auch etwas urig aus. Durch seine gelbe Farbe und seine Inhaltstoffe wird er oft auch als Gelber Ingwer, Chinesische Wurzel oder indischer Safran bezeichnet. Der Wurzelstock wird bis zu einem Meter hoch und gehört zur Familie der Ingwergewächse. Kurkuma spielt seit alters her eine wichtige Rolle in der Heilkunde, als auch in der Küche beziehungsweise er kann noch mehr. In der Heilkunde wird er bei Gallenblasenentzündungen oder Gallensteinen, wie bei Nierenbeschwerden gerne eingesetzt. Selbst bei Erkältungen soll er hilfreich sein.

In der Küche findet er in vielen Gerichten und Gewürze wie z.b Curry Verwendung. Gerade bei Reis,-Nudeln, Saucen oder Lammgerichten. Kurkuma ist vom Geschmack her würzig und dennoch leicht bitter, während er sehr aromatisch und ingwerähnlich riecht. Doch nicht nur deswegen wird Kurkuma sehr gerne verwendet. Denn mit seiner Farbe zaubert er leuchtende Speisen auf den Tisch. Deswegen findet er auch in vielen Saucen oder Dips seine Verwendung, weil er auch oft als Lebensmittelfarbe dient.
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Curry

August 8, 2008

 

Indischer Feuercurry

Indischer Feuercurry

Es gibt unzählige Currysorten. Ein festes direktes Rezept gibt es auf der einen Seite schon dafür, auf der anderen wiederum nicht.
Doch was ist Curry eigentlich?
Curry ist eine Gewürzmischung, die sich aus vielen einzelnen Gewürzen zusammensetzt. Currykenner wissen dies zu schätzen. Den deutschen Einheitscurry, den man im Supermarkt bekommt, kann man auf keinen Fall vergleichen, mit dem aus einem Gewürzfachhandel. Denn diese Mischungen,  die man dort erhält sind alles ausgesuchte Creátionen, die nach Originalrezepturen aus Indien stammen.

Wenn man diese Köstlichkeit einmal probiert hat, möchte man keinen anderen mehr. Weil alleine schon der Duft von diesen verschiedenen Mischungen einem nicht nur verspricht, das er gut ist – sondern man weiß es einfach. Weil man die einzelnen Gewürze, wie Kümmel, Bockshornklee, Chilli , Paprika und so weitern richtig riechen kann und nicht nur Curcuma, so wie es beim Supermarktcurry der Fall ist.

 

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