Vanilleschoten die Königin der Gewürze

Oktober 30, 2009

Auch wenn sie in Plantagen angebaut wird, so bleibt die Vanille doch die Königin der Gewürze. Die so genannten Schoten werden bis zu 30 cm lang, ob wohl es genau genommen keine Schoten sind sondern Kapselfrüchte. Kurz bevor die Früchte reif sind, werden sie geerntet, wobei sie hier noch nicht die typische schwarzbraune Farbe haben, sondern noch gelblich-grün sind. Auch das für die Vanilleschote so bekannte Aroma ist noch nicht vorhanden.

Diese markanten Merkmale entstehen erst nach einem ganz gewissen Verfahren und zwar dem Wasserdampfverfahren. Anschließend kommt die eigentliche Fermentation zum Tragen, die in luftdichten Behältern stattfindet. Erst wenn die sogenannten Glukosenadeln sichtbar sind, was sich erst nach einiger Zeit zeigt. Der Vorgang kann bis zu vier Wochen dauern. Dieser Prozess hat die Wirkung dass sich das in der Fruchtkapsel befindliche Vanillin in das hocharomatische Vanille umwandelt, der Hauptstoff der königlichen Stangen.

Sicherlich hat sich jeder schon gewundert, warum die Vanilleschote so teuer ist. Zum einen ist der Bearbeitungsprozess sehr aufwendig und muss mit viel Fingerspitzengefühl durchgeführt werden und zum anderen müssen die empfindlichen Schoten auch sehr sorgfältig und umsichtig verarbeitet werden. Ein weiterer Punkt ist die Befruchtung.

In der Küche wird die Vanilleschote gerne für Süßspeisen, Schokolade, Desserts und auch bei extravaganten Gerichten verwendet. Selbst für Fischgerichte lässt die Königin hervorragend verwenden. In der Lebensmittelindustrie findet sie großen Anklang, wobei inzwischen das biotechnologosch hergestellte Vanillin immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Die Verwendung des Vanillins übersteigt den der „echten Vanille“ um einiges an das Hundertfache. Der Stoff „Vanillin“ entsteht bei der Verarbeitung von sogenannten Holzaufschlussverfahren, was bei der Papiergewinnung entsteht und das im Nelkenöl. Denn in diesem befindet sich das bekannte Eugenol, was in Salben oder Tinkturen zu finden ist, in denen sich das Nelkenöl befindet.
Den Rest des Beitrags lesen »


Kräutertee – Kräutersinfonie

Oktober 29, 2009

Nicht unbedingt jeder Kräutertee, hat seine Daseinsberechtigung, denn die Zusammensetzung ist das Entscheidende. Kräutersinfonie ist eine wohl überlegte Kreation von ausgesuchten Kräutern. Denn jedes Kraut in diesem Tee hat eine ganz bestimmte, meistens sogar mehrere Heilfunktionen. Doch zusammen ergeben sie eine Einheit, die durchaus sinnvoll ist und gegen mancherlei Beschwerden wirksam hilft.

Kräutertee Kräuter Sinfonie

Kräutertee Kräuter Sinfonie

Die Melisse ist nur eines von den verschiedenen Kräutern. Ihre Wirkungsweise ist sehr vielfältig, nicht nur in Salben, Tinkturen oder als der bekannte Melissengeist, sondern auch als Kraut im Verbund im Tee. Bei Krämpfen, Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Frauenleiden, wie Gebärmutterleiden oder sogenannten Mutterkrämpfen, ebenso jedoch auch bei Nervosität, Herzklopfen, Erbrechen usw. Auch bei sogenannter Schlaflosigkeit kommt sie zum Einsatz.

Ein weiteres Heilkraut ist die bekannte Kamille, die ebenfalls bei vielerlei Beschwerden eingesetzt wird. Sie ist eines der bekanntesten Heilkräuter. Denn sie kann bei Verdauungsbeschwerden, Entzündungen,  Schmerzen, Gelbsucht, Leberleiden, Rheumatismus, Blähungen und noch viel mehr eingesetzt werden.

Johanniskraut ist auch kein unbekanntes Heilkraut, wird es doch gerne bei nervösen Beschwerden verwendet und findet deshalb oft seinen Platz in Beruhigungstees. Doch Johanniskraut ist unter vielen Namen bekannt, was bei anderen Kräutern auch keine Seltenheit ist. So wird es Allerleikraut, Engelkraut, Marienkraut, Sternblume, Wohlgemuth  oder Wohlverleih genannt. Wobei es noch einige Bezeichnungen mehr gibt. Denn der Sternblume werden allerlei Wirkungen nachgesagt, wie z. B. bei Gliederschmerzen, Quetschungen, Lähmungen, Bewusstlosigkeit oder das bekannte Gribbeln nachgesagt. Dem Heidekraut wird vor allem bei Gallen-Leberleiden, sowie Gicht, Rheumatismus eine hilfreiche Wirkung zugesprochen. Den meisten Menschen ist Lavendel als duftendes Kraut, mit beruhigender Wirkung bekannt, doch es steckt noch ein bisschen mehr dahinter. Auch er ist ein hervorragendes Mittel gegen Verstauchungen, Rheumatismus, Gicht, Lähmungen, Zerrungen oder Verrenkungen.
Den Rest des Beitrags lesen »


Die Tage werden kürzer und die Nächte länger.

Oktober 23, 2009

Was ja auch nicht schlecht ist, denn so kommt man auch zu etwas mehr Schlaf, was Vorteile bringt. Was ja auch normal ist, dass man um diese Jahreszeit mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt, da es draußen nicht unbedingt gerade gemütlich ist. Was liegt da näher, als es sich gemütlich zu machen bei einer Kanne mit gutem Tee.

Doch die Moral von der Geschicht, die Zeit sitzt einem im Genick! Stattdessen kommt der Teebeutel ran, einmal rauf und einmal runter, das macht munter. Der Geschmack ist unübertrefflich, vor allem so wässrig. Der totale Genuss, das ist das was haben muss. Sei es drum, alten Traditionen wird getrotzt, denn über losen Tee wird eh nur gemotzt. Der braucht zum Ziehen zu lange, deswegen gibt es sozusagen Tee von der Stange. Alles nur husch, husch und schnell und vor alle kosten soll`s kein Geld. Doch wer mal genau überlegt und sein Geld am Ende zählt, hat gespart, den Geiz ist auch mit Köpfchen gepaart. Aus losem Tee krieg ich mehr, deswegen trink ich ihn auch umso mehr.

 Ein schlauer Fuchs geht ins Teegeschäft, denn da kommt er billiger weg. Ein kleiner Reim zum Denken, kann manchen auf den richtigen Weg lenken.


Paprika und seine Verwendung

Oktober 13, 2009

Nicht nur an heißen Tagen ist die Paprika-Schote ein herrlicher erfrischender Begleiter. Reich an Vitamin C und vor allem kalorienarm ist sie ein willkommener Snack, da die Figur nicht darunter leidet. Doch in getrockneter Form und gemahlener Form findet er noch viel mehr Anklang. In kaum einem Haushalt fehlt Paprika.

Weniger bekannt sind dagegen die Paprikaflocken. Sin sind entweder in grün oder rot erhältlich. Natürlich nicht im Supermarkt und auch nicht im Discounter, denn hier wird man niemals hochwertige Gewürze finden. Für dieses intensive und außergewöhnliche Geschmackserlebnis muss man schon in den gut sortierten Einzelhandel gehen oder im Internet suchen. Aber auch hier wird meistens abgepackte Ware angeboten. Und auch nicht jeder der dieses Form des Paprikas anbietet. Es ist noch nicht mal vermessen oder arrogant zu behaupten, dass man bei Gewürzen viel falsch machen kann. Das weiß jeder der kochen kann.
Den Rest des Beitrags lesen »


Der Maler Gustav Klimt

Oktober 9, 2009

Viele Maler des Jugendstils sind in die Geschichte eingegangen. Doch keiner der vielen Künstler ist bei vielen so im Gedächtnis geblieben, wie Gustav Klimt. Geboren am 14.Juli 1862 in Baumgarten bei Wien. Der Vater seines Zeichens ein aus Böhmen stammender Goldgraveur, verheiratet mit Anna Rosalia Finster.  Aus der Ehe gingen insgesamt 7 Kinder hervor, wo Gustav Klimt als zweiter hervorging. Von 1883 – 1892 führte er mit seinen beiden Brüdern ein Atelier für Decken,- Fresken,- Vorhangmalereien usw.

Jedoch kam es mit seinem Bruder Franz zum Bruch, als dieser die Entwürfe für die Deckenfresken der Universität Wien ablehnte. Eine würdevolle Anerkennung seines Könnens erhielt er 1890 für die Innenansicht des alten Burgtheaters nach dessen Abriss, durch die Verleihung des Kaiserpreises. Mitglied wurde Gustav Klimt im Wiener Künstlerhaus im Jahre 1891. Im Mai des Jahres 1897, genau genommen am 24. Mai dieses Jahres erfolgte ein weiterer Schritt. Denn da wurde die Wiener Secession gegründet, zu welchen Gustav Klimt gehörte und er der Präsident von 1897 – 1899 war.

Gustav Klimt Adele

Gustav Klimt Adele

Auch für Zeitschriften lieferte er Illustrationen und Bildvorlagen. Sein Gemälde mit dem Titel „Philosophie“ erhielt im Jahre 1900 auf der Pariser Weltausstellung eine Goldmedaille. Das Wiener Kollegium der Universität lehnte dieses jedoch als Fakultätsbild ab. Der unter anderem bekannte Beethovenfries entstand im Jahre 1902 und fand seinen Platz im linken Seitensaal des Secessionsgebäudes. Nur 3 Jahre später, 1905 trat Gustav Klimt aus der sogenannten Secession aus. Den Rest des Beitrags lesen »


Cacao Geschichte

Oktober 5, 2009

Die Entstehung des überaus beliebten Kakaos ist eine interessante Geschichte. Denn so wie man ihn heute kennt, hat er mit dem damaligen Getränk herzlich wenig zu tun. Im damaligen präkolumbianischen Amerika, in der tropischen Region, wurde Kakao als Getränk, das ungesüßt und mit großer Wahrscheinlichkeit mit Alkohol versetzt getrunken. Den Spaniern, die im Jahre 1519 das Aztekenreich eroberten, haben wir dieses herrliche Getränk zu verdanken. Doch erst im 17. Jahrhundert fand er seinen Einzug in Deutschland. Aber auch zuerst nur als Medizin.

Denn man war der Meinung: „ er stärcket die Nerven, den Magen und bringet die Lebensgeister in Schwung. Auch wurde im nachgesagt, er solle der  Liebeslust auf die Sprünge helfen, sowie Schmerzen lindern und noch vieles mehr. Wie meistens kam natürlich das Adelsgeschlecht zuerst in den Genuss dieses Getränks. So wie sich der Kaffee rasch zu einem Modegetränk entwickelte, passierte es mit dem Kakao auch. Hier kam man auch auf die Idee, den Kakao mit Rohrzucker zu süßen. Ludwig der XIV. entdeckte den Kakao und fortan war er sein Lieblingsgetränk. Durch die Entdeckung dieses Getränks erhielten die Porzellanmanufakturen ebenfalls einen Aufschwung. Denn Sie entwickelten extra Tassen für dieses Getränk. 

Kakaobecher mit anmutenden Verzierungen und den ausgefallensten Motiven, sowie Farben und Formen waren gefragt. Ein solches darunter war auch die sogenannte Trembleuse. Wenn man sich dieses Gefäß betrachtet mutet der erste Anblick an einen übergroßen Eierbecher. Denn der runde Teller besitzt in der Mitte eine Vertiefung, wie eben bei einem Eierbecher, doch der Unterschied besteht darin, dass es noch eine passende Tasse dazu gibt, die man eben in diese Vertiefung stellen kann. Diese Konstellation ließ es zu, dass man die Tasse auch schräg stellen konnte, ohne dass diese umkippt. Diese spezielle Tasse wurde gerne von Leuten genommen die zitterten, denn so konnte trotzdem getrunken werden, ohne dass etwas verschüttet wurde. Ein weiterer Vorteil dieser Tasse war, dass sie zwei Henkel besaß. Doch keinesfalls war der Kakao zu dieser Zeit schon in Pulverform, so wie heute im Gegenteil. Er wurde zu festen Tafeln gepresst, von denen je nach Bedarf einfach ein Stück abgebrochen wurde. Auch wurde noch keine Milch verwendet, sondern einfach Wasser und eben Zucker und Kakao. Doch wie auch beim Tee, wurde die Zubereitung immer abhängig gemacht vom Geldbeutel.  
Den Rest des Beitrags lesen »