Mit dem Kümmel ist so eine Sache


Denn einen ist er als Heilmittel und Gewürz bekannt und den anderen ist er überhaupt nicht geläufig. Dabei ist er bei vielen Speisen ein unerlässliches Würzmittel, wie Verdauungshilfe. Denn er ist ein wahrer Helfer, wenn es um Blähungen geht, verdauungsfördernd, appetitanregend oder sogar krampflösend. Selbst bei Husten soll er Linderung bringen.

Kümmel ganz

Kümmel ganz

Innerlich, wie äußerlich angewendet, wird er seit Jahrhunderten verwendet. Durch seine ätherischen Öle, Gerbstoffe und verschiedenen Säuren, die teils auf Fett- und Kiesel beruhen, sowie Harze, vermag er dem Verdauungstrakt, gerade bei schwer verdaulichen Speisen auf die Sprünge zu helfen.

Kümmel findet man in verschiedenen Gerichten. Gerade bei Kohlgerichten, Fleischgerichten, Suppen, Eintöpfen, Kartoffelgerichten, aber auch an Salaten oder bestimmten Käsesorten.

Doch viele Menschen mögen den Geschmack des Kümmels nicht. Doch hier gibt es auch eine Alternative. Der Kümmelschnaps. Jedoch sollte man damit vorsichtig sein und ihn wirklich nur trinken, wenn es nötig ist. Ein Schnäpschen in Ehren kann niemand verwehren. Dennoch sollte es nicht die Regel sein oder werden.

Der Kümmel als Pflanze an sich selbst liebt warme, sonnige Standorte. Aber auf keinen Fall Staunässe. Wird er selber im Garten angepflanzt, ist der April der beste Monat dazu. Jedoch sollte die Samen nicht zugedeckt werden, da er Licht über alles liebt. Seine ursprüngliche Vertretung liegt vom Mittelmeerraum bis nach Mittelasien. Und noch etwas Besonderes umgibt den Kümmel. Während man sich früher mit Knoblauch gegen die Vampire schützte, so wurde der Kümmel benutzt, um sich gegen Hexen zu schützen. Er wurde in kleinen Säckchen oder Beuteln um den Hals getragen und sollte gegen das Unheil, das Hexen verbreiten schützen. Denn so sollte der Fluch, wenn er von einer Hexe ausgesprochen wurde, keine Wirkung haben. Die Sagen und Geschichten sind vielfältiger Natur, was wahr ist, und was nicht wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.

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