In erster Linie wird das Land Jamaica mit weißen Stränden, immer Sommer, Sonne und Urlaub in Verbindung gebracht. Doch es gibt noch etwas anderes, was die Herzen der Kaffeeliebhaber gleich viel höher schlagen lässt. Den Kaffee Jamaica Blue Mountain. Das Besondere daran ist seine Anbauhöhe und die klimaterischen Verhältnisse die dort herrschen und ihn dadurch so charakteristisch werden lassen.
Die Größe des Anbaugebietes ist nicht gerade die größte Kaffeeplantage, sie umfasst gerade nämlich mal ca. 6000 Hektar. Doch die Höhe macht´s in diesem Falle. Denn in 700m Höhe sind die Gebiete sehr dicht bewaldet und während unten im Tal grenzenlos schönes Wetter herrscht, ist in dieser Höhe der Nebel sehr oft zu Besuch. Und genau diese Konstellation, so wie Temperaturen von 20°C – 23°C sorgen dafür, dass die Kaffeesträucher langsamer wachsen, als in anderen Gebieten. In dieser Höhenlage benötigen die Bohnen ca. 10 Monate zum reifen, im Gegensatz zu den üblichen 6-8 Monaten Reifezeit. Der Verursacher, der diese Kaffeesträucher im Jahre 1728 damals in die britische Kolonie brachte, war kein geringerer als Sir Nicholas Lawes. Wenn man mal kurz rechnet, 282 Jahre danach ist dieser Kaffee immer noch das Non plus Ultra. Was auch nicht verwunderlich ist, denn mit seinem nussigen Geschmack und dem mehr als ausgewogenen Verhältnis zwischen Säure und Süße, begeistert er jeden, der ihn probiert. Der weiche und klare Charakter, sowie sein niedriger Koffeingehalt von 0,7% gegenüber anderen Kaffees machen ihn nur noch interessanter und dadurch natürlich auch beliebter. Kaffeeliebhaber und auch die Kenner schwören auf den Jamaica Blue Mountain, als weltbesten Kaffee.
Wie sagte einmal ein Liebhaber dieses Kaffees. „ Sein Charakter ist so rein, wie ein exzellenter Whisky mit der perfekten Reife und seine Seele spiegelt sich wie eine Jahrgangsschokolade von edlem Geschmack.

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Verfasst von teekaffee 
