Kräutertee – Kräutersinfonie

Nicht unbedingt jeder Kräutertee, hat seine Daseinsberechtigung, denn die Zusammensetzung ist das Entscheidende. Kräutersinfonie ist eine wohl überlegte Kreation von ausgesuchten Kräutern. Denn jedes Kraut in diesem Tee hat eine ganz bestimmte, meistens sogar mehrere Heilfunktionen. Doch zusammen ergeben sie eine Einheit, die durchaus sinnvoll ist und gegen mancherlei Beschwerden wirksam hilft.

Kräutertee Kräuter Sinfonie

Kräutertee Kräuter Sinfonie

Die Melisse ist nur eines von den verschiedenen Kräutern. Ihre Wirkungsweise ist sehr vielfältig, nicht nur in Salben, Tinkturen oder als der bekannte Melissengeist, sondern auch als Kraut im Verbund im Tee. Bei Krämpfen, Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Frauenleiden, wie Gebärmutterleiden oder sogenannten Mutterkrämpfen, ebenso jedoch auch bei Nervosität, Herzklopfen, Erbrechen usw. Auch bei sogenannter Schlaflosigkeit kommt sie zum Einsatz.

Ein weiteres Heilkraut ist die bekannte Kamille, die ebenfalls bei vielerlei Beschwerden eingesetzt wird. Sie ist eines der bekanntesten Heilkräuter. Denn sie kann bei Verdauungsbeschwerden, Entzündungen,  Schmerzen, Gelbsucht, Leberleiden, Rheumatismus, Blähungen und noch viel mehr eingesetzt werden.

Johanniskraut ist auch kein unbekanntes Heilkraut, wird es doch gerne bei nervösen Beschwerden verwendet und findet deshalb oft seinen Platz in Beruhigungstees. Doch Johanniskraut ist unter vielen Namen bekannt, was bei anderen Kräutern auch keine Seltenheit ist. So wird es Allerleikraut, Engelkraut, Marienkraut, Sternblume, Wohlgemuth  oder Wohlverleih genannt. Wobei es noch einige Bezeichnungen mehr gibt. Denn der Sternblume werden allerlei Wirkungen nachgesagt, wie z. B. bei Gliederschmerzen, Quetschungen, Lähmungen, Bewusstlosigkeit oder das bekannte Gribbeln nachgesagt. Dem Heidekraut wird vor allem bei Gallen-Leberleiden, sowie Gicht, Rheumatismus eine hilfreiche Wirkung zugesprochen. Den meisten Menschen ist Lavendel als duftendes Kraut, mit beruhigender Wirkung bekannt, doch es steckt noch ein bisschen mehr dahinter. Auch er ist ein hervorragendes Mittel gegen Verstauchungen, Rheumatismus, Gicht, Lähmungen, Zerrungen oder Verrenkungen.

 Die gute alte Minze ist jedem bekannt, denn die Wikung hat jeder schon einmal probiert. Spätestens bei einer Erkältung oder bei Schnupfen. Aber auch bei Magenleiden,- wie Schwäche, Krampf, Blähungen, Koliken, Bauchgrimmen, Magenverschleimung usw. Die Blätter der Walderbeere sind ein gutes Mittel gegen unreines Blut, Gicht, Rheumatismus, Kopfschmerzen, Nierenleiden und sogar schlechten Schlaf. Doch auch die Orangeblüten haben eine Aufgabe, bei dieser Mischung, ebenso wie die  Rosenblüten. Denn beide dienen nicht nur zur hübschen Dekoration, sondern beide geben ihren zarten Geschmack ab und runden so, die schon schmackhafte Kräuterrunde ab.

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