Majoran bekannt auch als Wurstkräutel

Jeder hat schon bestimmt mal die berühmten Münchner Weißwürste, Nürnberger Rostbratwürste oder Pfälzer Leberwurst gegessen, sowie die ebenfalls bekannten Leberknödel. In all diesen köstlichen Spezialitäten und noch vielen mehr befindet sich das Würzkraut. Denn er eignet sich ebenso für Kartoffel,- Suppen,- wie Gemüsegerichte. Aber auch bei fetten Geflügelgerichten, wie Gans, Ente, bei Lamm und Fisch wird er gerne verwendet. Besser bekannt unter dem Namen Majoran, aber gerade wegen seines pikanten Geschmackes, ist er auch unter dem Namen Wurstkräutel ein Begriff. Er wird aber Bratenkraut, Wohlgemutkraut genannt. Eigentlich kommt das Schusterkraut, was ebenfalls noch ein Name aus dem Volksmund ist aus Südeuropa und sogar dem entfernten Afrika. Sein würziger Geschmack ist auf die in ihm, wie in vielen Kräutern enthaltenen Gerb,- wie Bitterstoffe und sein ätherisches Öl.

Majoran gerebelt

Majoran gerebelt

Viele schwören auch auf den Majoran als Verdauungshilfe, da er hervorragend gegen Blähungen und nervösen Magenbeschwerden ein sehr guter Helfer sein soll. Ebenso bei Kopfschmerzen, Migräne und Schwindelanfällen soll er gute Dienste leisten. Doch als sogenannte Heilpflanze ist der Majoran gar nicht so bekannt, da er in erster Linie meistens in der Küche als Kraut für zum Würzen, bestimmter Speisen zum Einsatz kommt.

Die kleinen Blättchen sehen eigentlich ganz harmlos aus, denn sie sind filzig und fast grau. Aber genau dieses unscheinbare ist das Geheimnis des Majorans. Während der Blütezeit im Sommer, können die kleinen Blüten in weiß, lila oder aber rosa erscheinen.

Selbst die alten Römer und wie so oft die Griechen wussten ganz schnell, wie wertvoll dieses Kraut war. Die in der Antike wirkenden Kräuterdoktoren waren sogar der Überzeugung dass dieses Maikraut eine aphrodisierende Wirkung habe und verordneten etwas müde gewordenen, Männer dieses Kraut. Ob es geholfen hat? Wer weiß? Bei den alten Griechen galten viele Kräuter oder aber auch wie Schokolade als potenzförderndes Mittel. Ob dem wirklich so ist, lässt sich schlecht sagen. Jedoch steht fest, dass Majoran, wie viele andere Kräuter den Speisezettel bereichern, da er sich vielseitig verwenden lässt. Jedoch sollte er wohl dosierte Verwendung finden, da ein sehr intensives Gewürz ist und ein zu viel davon lässt die Speisen bitter erscheinen.

Eine Antwort schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.