Wer kennt es nicht, Kurkuma.

Mit seiner leuchtenden gelben, manchmal schon fast orangenen Farbe, ist er nicht nur ein hervorragendes Färbemittel, sondern er besitzt auch jede Menge Qualitäten, die man nicht unterschätzen sollte. Selbst Marco Polo war davon fasziniert und angetan.

Indischer Feuercurry

Indischer Feuercurry

Mit seiner knolligen Wurzeln sieht er auch etwas urig aus. Durch seine gelbe Farbe und seine Inhaltstoffe wird er oft auch als Gelber Ingwer, Chinesische Wurzel oder indischer Safran bezeichnet. Der Wurzelstock wird bis zu einem Meter hoch und gehört zur Familie der Ingwergewächse. Kurkuma spielt seit alters her eine wichtige Rolle in der Heilkunde, als auch in der Küche beziehungsweise er kann noch mehr. In der Heilkunde wird er bei Gallenblasenentzündungen oder Gallensteinen, wie bei Nierenbeschwerden gerne eingesetzt. Selbst bei Erkältungen soll er hilfreich sein.

In der Küche findet er in vielen Gerichten und Gewürze wie z.b Curry Verwendung. Gerade bei Reis,-Nudeln, Saucen oder Lammgerichten. Kurkuma ist vom Geschmack her würzig und dennoch leicht bitter, während er sehr aromatisch und ingwerähnlich riecht. Doch nicht nur deswegen wird Kurkuma sehr gerne verwendet. Denn mit seiner Farbe zaubert er leuchtende Speisen auf den Tisch. Deswegen findet er auch in vielen Saucen oder Dips seine Verwendung, weil er auch oft als Lebensmittelfarbe dient.

Da er jedoch nur in feucht-heißem Klima mit tropischen Temperaturen gedeiht, wie in Indien, Indonesien, Sri Lanka, Australien oder Afrika, Peru und Westindien, gibt es ihn hier sehr selten frisch zu kaufen. Größtenteils bekommt man ihn nur gemahlen zu kaufen. Jedoch sollte man eines beachten, dass man immer nur kleine Mengen kauft, da er sehr schnell sein Aroma verliert. Am besten sollte man ihn trocken, dunkel und luftdicht aufbewahren. Selbst heute noch wird Kurkuma als Färbemittel für Seide oder Baumwolle benutzt. Denn bekanntlich sieht der Mensch zuerst mit den Augen und leuchtende, frische und ansprechende Farben reizen die Sinne auf positive Art. Da Kurkuma ein rein pflanzlicher Färbestoff ist, eignet er sich hervorragend, selbst die Kutten der buddhistischen Mönche werden heute noch damit gefärbt.

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